Mirandolina ist die fesche, selbstbewusste Wirtin einer Herberge bei Florenz, wo sich allerhand seltsame Figuren ein Stelldichein geben: Der Marchese di Forlipopoli, ein verarmter Adeliger, oder der neureiche Conte di Almaviva, aber auch ein kratzbürstiger Cavaliere.
Während der Marchese und der Conte die Wirtin mit Komplimenten und Geschenken überhäufen, ist der Cavaliere ein erklärter Feind der Frauen. Er will nichts von ihnen wissen, ja findet es geradezu lächerlich, wie die beiden anderen Mirandolina den Hof machen. Kein Wunder, dass die kecke Mirandolina gerade ihn - den frauenfeindlichen Cavaliere – bezirzen (und zu Fall bringen) will. Zum Leidwesen von Fabrizio, ihrem Diener, der natürlich auch in sie verliebt ist. Als mit Dejanira und Ortensia auch noch zwei waschechte Komödiantinnen auftreten, die sich als adelige Damen ausgeben, nimmt das Lustspiel seinen unbekümmerten Lauf.